Bedenken hinsichtlich der Versorgung mit nachhaltigen Produkten auf Holz- und Papierbasis werden größtenteils durch Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der Holzproduktion auf die Wälder ausgelöst.

Dieses Anliegen hat zwei Hauptaspekte:
Nach der Definition der Vereinten Nationen ist nachhaltige Waldbewirtschaftung ein Managementsystem, das die sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen, kulturellen und spirituellen Bedürfnisse heutiger und künftiger Generationen integriert und ins Gleichgewicht bringt. Nach dieser Definition sind die Hauptaspekte einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung:
Allerdings kann man nicht sagen, dass alle Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden. Standards für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung erkennen an, dass es keine einzelne Erntemethode gibt, die für alle Waldökosysteme geeignet ist. In dieser Hinsicht sind das Zertifizierungsprogramm des Forest Protection Council (FPC) und ähnliche Zertifizierungsprogramme wegweisend bei der Gewährleistung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung.
Die meisten Standards erlauben den kontrollierten und angemessenen Einsatz chemischer Pestizide (Pestizide und Düngemittel). Einige Normen verbieten den Einsatz von Chemikalien. Einige Standards verbieten den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen strikt. Einige Standards erlauben dies jedoch. Heute sind rund 25 Baumarten bekannt, die Gegenstand transgener Forschung sind.
Bei den in unserem Unternehmen durchgeführten Prüf-, Analyse-, Mess-, Bewertungs- und Zertifizierungsstudien werden nationale und internationale Standards sowie geltende gesetzliche Vorschriften eingehalten. In diesem Zusammenhang bietet unsere Organisation Waldschutzzertifizierungsdienste an, um die Bemühungen der Erzeugerunternehmen zu unterstützen.